Die CO-Pipeline von Dormagen nach Uerdingen ist immer noch nicht in Betrieb genommen worden. Foto: Hildebrandt

Politik / Langenfeld, 24.09.2010

Bürgermeister freut sich über Röttgen-Kritik

Bürgermeister Frank Schneider freut sich über Beistand aus Berlin in Sachen CO-Pipeline.

 

Kritik vom Wochenende

Die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen am vergangenen Wochenende geäußerte Kritik, das Pipeline-Projekt habe mit einer Vernachlässigung in Sachen Sicherheit keine Zukunft, wird von Frank Schneider ausdrücklich begrüßt. „Ich bin froh, dass sich nun auch der Bundesumweltminister zu diesem für unsere Region so wichtigen Thema geäußert hat, und dass der Aspekt der Sicherheit der Bevölkerung durch prominente Unterstützung aus Berlin somit nochmals unabdingbar in den Vordergrund gestellt wird“, so der Bürgermeister.

Seit Jahren gegen die Pipeline

Die Stadt Langenfeld, selbst in einem Klageverfahren beteiligt, positioniere sich bekanntermaßen ebenfalls seit Jahren gegen eine Inbetriebnahme der CO-Pipeline und hoffe, dass Gerichtsbeschlüsse diese verhindern werden. „Es kann nicht angehen, dass ein solches Großprojekt trotz aller Widerstände, Sorgen und Ängste der vielen betroffenen Bürgerinnen und Bürger durchgesetzt wird und Sicherheitsbedenken angesichts des Gefahrenpotentials nicht lückenlos ausgeräumt werden können“, schließt Bürgermeister Frank Schneider ab.

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