Politik / Langenfeld, 07.07.2019

Neues in Sachen Wasserburg und RRX

Die Stadt Langenfeld hat ihre im Mai eingereichte Klage in Sachen Rhein-Ruhr-Express (RRX) zurückgezogen.

 

10-Minuten-Takt nach Köln

Den Klagerückzug gab Bürgermeister Frank Schneider (CDU) in der Ratssitzung diese Woche, der letzten vor der Sommerpause, bekannt. Die Erfolgsaussichten, insbesondere im Hinblick auf den geforderten RRX-Haltepunkt in Langenfeld, seien nach Einschätzung der Anwälte gering, so Schneider. Eine für einen Haltepunkt Langenfeld notwendige Erweiterung des S-Bahnhofs sei nicht realisierbar. Immerhin: Der in Langenfeld vorgesehene RRX-Gleisausbau ermögliche bald einen 10-Minuten-Takt der S6 in Richtung Köln.

Wasserburg

Einstimmig beschlossen die Stadtpolitiker zudem im Rat, den Kauf der Wiescheider Wasserburg Haus Graven zu einem Preis von 600.000 Euro in die Wege zu leiten. Die Stadtverwaltung soll ferner ein Stiftungsmodell entwickeln, das zusätzlich zu den bisherigen Angeboten des Fördervereins Haus Graven auch eine Bildungsstätte für den Naturschutz auf dem Burgareal ermöglichen soll. Auch das Gastro-Angebot hier soll künftig erweitert werden. Für Gutachten und Umbaumaßnahmen habe der Stadtrat einstimmig weitere 335.000 Euro gewährt, war in der Tagespresse zu lesen.

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