Regional / Sport, 24.10.2010

0:3! Fortuna geht in Paderborn unter

DÜSSELDORF. Fortuna Düsseldorf fiel in (zuletzt fast schon vergessen geglaubte) Saisonstart-Zeiten zurück, unterlag nach einer über weite Strecken indiskutablen Leistung 0:3 beim SC Paderborn.

 

Starker Beginn

Fortuna-Coach Meier musste auf Christ, Wellington (beide verletzt) und Beister (krank) verzichten, Costa rückte für Christ in die Startelf. In den ersten 20 Minuten war Fortuna vor 10103 Besuchern (darunter etwa 3000 Fortunen) die klar bessere Mannschaft. Jovanovic schoss nach schöner Einzelaktion nur knapp über das Tor des SCP (4.), Lukimya scheiterte nach einer Ecke am Paderborner Torwart (6.), Zoundi wurde in der 8. Minute in letzter Sekunde am Schuss von der Strafraumgrenze gehindert, Bröker prüfte Paderborn-Keeper Masuch mit einem allerdings harmlosen Fernschuss (10.). In der 19. Minute landete eine abgefälschte Bröker-Vorarbeit unglücklich auf der Schulter von Jovanovic – kein Problem für Masuch. Danach stellte die Fortuna ihr Offensivspiel leider weitgehend ein, Paderborn hatte nun große Möglichkeiten durch Gonther (23.) und Kapllani, der per Kopf an Melka scheiterte (29.). Bis zur Pause plätscherte das Spiel dann ohne große Höhepunkte vor sich hin.

Lukimya ganz schwach

Nach dem Seitenwechsel Paderborn zunächst klar die bessere Elf. Folgerichtig das 1:0 für die Gastgeber durch Mohr nach einer Ecke (56.). Nur fünf Minuten später brannte es nach einer weiteren Ecke erneut lichterloh im Düsseldorfer Strafraum; und Brückner verfehlte wenig später das Tor von Melka per Fernschuss und Seitfallzieher zweimal nur knapp (69./71.). Meier brachte nach einer Stunde Rösler für Jovanovic, nach 72 Minuten Gaus für Costa. Und der junge Gaus sorgte gleich für Wirbel, rutschte erst nur knapp an einer Flanke von links vorbei (75.), scheiterte anschließend per Kopf an Masuch (78.). Dann aber die Entscheidung: Lukimya stellte sich gleich in zwei Szenen wie ein Anfänger an, Kapllani und Wemmer (81./82.) nahmen dankend an, erhöhten auf 3:0. Gaus prüfte anschließend nochmal Masuch, den Nachschuss vergab Rösler kläglich (85.).

So wird Klassenerhalt schwer

Fazit: Fortuna hat weitere gravierende Probleme bei Standardsituationen (nicht nur bei gegnerischen) und ferner massive Schwierigkeiten insbesondere auf der zweiten Innenverteidigerposition neben Langeneke. Zudem enttäuschte, dass Fortuna – von ein paar Aktionen in der Schlussphase mal abgesehen − nur in den ersten etwa 20 Minuten gut nach vorne arbeitete. Das reicht natürlich nicht für Liga 2. Fortuna liegt mit sechs Zählern auf dem drittletzten Platz. Am 1. November kommt es in der Esprit-Arena zum Derby gegen den MSV Duisburg (20.15 Uhr), anschließend geht es zum überraschend starken Aufsteiger Aue.

Aufstellung

Fortuna: Melka – Schwertfeger, van den Bergh, Langeneke, Lukimya – Costa (Gaus), Lambertz, Fink, Zoundi – Jovanovic (Rösler), Bröker (Torghelle).

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