Batterien: Rückgabequote stagniert
KREIS METTMANN. 44 Prozent aller gebrauchten Batterien sind im letzten Jahr von den Verbrauchern zum Recycling zurückgebracht worden.
„Entschieden zu wenig“
„Das entspricht dem Ergebnis im Vorjahr und ist noch immer entschieden zu wenig“, stellt Peter Wobbe von der Abfallberatung des Kreises fest und beklagt: „So gelangt weiterhin mehr als die Hälfte der Batterien mit ihren Schadstoffen in den Hausmüll und belastet als Sondermüll unnötig die Umwelt.” Dabei ist die Rückgabe so einfach. An vielen Stellen – ob im Bau- oder Supermarkt, in der Kfz-Werkstatt (Starterbatterie), im Uhren-, Handy- oder Fotogeschäft, also überall, wo neue Batterien oder Akkus verkauft werden – können die verbrauchten Energiespender bequem und kostenlos abgegeben werden. Das gilt nicht nur für die „normalen“ Batterien im Telefon, im Wecker, im Fotoapparat, in der Armbanduhr, im Spielzeug oder im MP3-Player, sondern auch für die wieder aufladbaren Akkus, die im Handy, im Auto, im Akku-Schrauber oder –Bohrer verwendet werden. Zu beachten ist allerdings, dass die Batterien nur dort zurückgegeben werden können, wo der gleiche Typ auch neu zu erwerben ist. Fragen zur Batterierückgabe beantwortet die Abfallberatung des Kreises, Telefon 02104/992865 oder 992866.
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