Mit Michaela Noll (Mitte, stehend) freut sich unter anderem Volker Kauder (links daneben). Foto: Tobias Koch

Regional / Politik / Haan, 19.01.2017

Bundestag: Noll neue Vizepräsidentin

Heute hat der Deutsche Bundestag die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll mit 513 der 572 abgegebenen Stimmen zu seiner Vizepräsidentin gewählt.

 

Nachfolge von Hintze

Noll tritt die Nachfolge des im November verstorbenen Vizepräsidenten Peter Hintze an. „Es ist für mich eine große Ehre, dass ich heute in dieses wichtige Amt gewählt wurde. Ich habe nie damit gerechnet, eines Tages Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages zu sein. Das Wahlergebnis zeigt, dass mir meine Kolleginnen und Kollegen vertrauen. Das gibt mir einen starken Rückhalt für meine neuen Aufgaben im Leitungsgremium des Deutschen Bundestages”, so Noll nach ihrer Wahl. „Ich bin gespannt auf die Zeit, die vor mir liegt. Ich hoffe, in diesem Amt als Brückenbauerin zwischen Politik und Gesellschaft wirken zu können. Hinter uns liegen schwierige Zeiten, viele Menschen haben das Vertrauen in die Politik verloren. Ich hoffe, dazu beitragen zu können, dieses Vertrauen zurückzugewinnen und damit einen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft zu leisten. Nun kann ich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis auch in dieser neuen Funktion vertreten.”

Ehrenamtlich sehr engagiert

Aufgabe der Mitglieder des Präsidiums ist es, die Plenarsitzungen des Bundestages zu leiten, Entscheidungen über die grundlegenden Angelegenheiten des Bundestages zu treffen und das Parlament im In- und Ausland vertreten. Zudem übernimmt Noll den Vorsitz der Rechtsstellungskommission des Deutschen Bundestages, die sich mit allen die Rechte und Pflichten der Bundestagsabgeordneten betreffenden Angelegenheiten befasst. 2002 zog die 1959 in Düsseldorf geborene Michaela Noll erstmals über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag ein. Ab 2005 gewann sie ihren Wahlkreis Mettmann I dann stets direkt und verteidigte ihn 2013 auch gegen den damaligen Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück. 2009 wurde Noll Justiziarin und 2010 schließlich Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CDU-Bundestagsfraktion. Von 2010 bis 2012 war sie stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen. Neben ihrer politischen Tätigkeit zeichnet sich Noll durch ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement aus, unter anderem als Schirmherrin des Franziskus-Hospizes Hochdahl in Erkrath, von „Zündstoff - Die zweite Chance” des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer Erkrath und von KIPKEL einem Präventionsprojekt für Kinder psychisch kranker Eltern in Haan. Zudem ist sie seit Jahren Präsidentin des Förderkreises ZNS Langefeld. Für dieses Engagement wurde sie Ende letzten Jahres mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

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