Eine Werkstatt kennenlernen
Von betroffenen Eltern besucht wurde nun die Werkstatt für Menschen mit Behinderung an der Kronprinzstraße.
Informationsdefizite abbauen
Ein Buch mit sieben Siegeln war für die Besuchergruppe eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Das wollte man unbedingt ändern, die Informationsdefizite abbauen. Zehn Mütter und zwei Väter von Schulkindern mit einer Behinderung besuchten die WFB Kronprinzstraße 39 in Langenfeld und staunten, dass dort richtig gute Arbeit geleistet wird. Vor allem die Montage von Vorwandgestellen für die Bad- und WC-Installation beeindruckte die Besucher. „Da sieht man ja gar nicht, wer Mitarbeiter ist und wer zum Fachpersonal gehört“, war ein Kommentar. Auch die maschinelle Ausstattung dieser Arbeitsgruppen mit Drehbank, CNC-Säge und Stanzmaschinen überraschte.
Viele Fragen
Fachbereichsleiterin Carline Sander vom Reha-Fachdienst führt die Gruppe durch die einzelnen Produktionsgruppen und durfte sowohl während als auch nach der Führung unzählige Fragen beantworten. So etwa nach dem Aufnahmeverfahren, Berufsbildung, Arbeitszeit, Verdienst, Renten- und Krankenversicherung, Fahrdienst und vieles mehr. An einem Beispiel zeigte Carline Sander auf, wie sich die Meinung von nicht behinderten Schülern in einem Praktikum ändert. „Am Anfang haben sie Angst vor der Begegnung, weil sie nicht wissen, wie sie mit behinderten Menschen umgehen sollen. Nach kurzer Zeit spüren sie, wie freundlich, hilfsbereit und nett die Mitarbeiter der WFB sind, und aus anfänglichen Berührungsängsten wird ein freundschaftliches Miteinander.“ Als Fazit zum Besuch in der WFB meinte ein Vater: „Je früher man anfängt, sich umzusehen, je mehr Informationen man hat, desto besser kann man sich damit auseinandersetzen, was auf unsere Kinder zukommt.“ (jste)
WFB = Werkstatt für Menschen mit Behinderung
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