Überall, wo Kinder demnächst dieses Zeichen sehen, können sie sich in Notfällen oder wenn sie sich bedroht fühlen, an die Mitarbeiter wenden. Foto: Breulmann

Vermischtes / Monheim, 16.12.2010

Kinder-Notinseln: Jetzt auch in Monheim

Unter dem Motto „Wo wir sind, bist Du sicher“ werden in Geschäften und Institutionen Anlaufpunkte für Kinder, die sich bedroht fühlen, geschaffen.

 

Aufkleber kennzeichnet die Geschäfte

Kinder, die auf dem Schulweg verfolgt oder bedroht werden oder nicht nach Hause wollen, können in Zukunft im gesamten Stadtgebiet eine der neuen „Notinseln“ aufsuchen. „Auch wenn sich ein Kind verlaufen oder verletzt hat, bekommt es hier Hilfe, und die Teilnehmer nehmen dann Kontakt mit den Eltern oder der entsprechenden Institution auf“, sagte Daniel Zimmermann, als Monheims Bürgermeister Schirmherr der Aktion. „Wir hoffen, dass zu den 20 Händlern, die sich beteiligen, noch einige hinzukommen.“ Neben dem Schuhgeschäft Prinz, dessen Inhaber dem Bürgermeister im Namen des „Treffpunkts Monheim“ einen Scheck über 400 Euro für das Projekt überreichte, werden auch die Filialen von Bäcker Busch, die Bibliothek und das Büro von Marke Monheim teilnehmen. Die weiteren Teilnehmer findet man im Internet unter www.monheim.de. Wer teilnehmen möchte, findet Ansprechpartner beim Bereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Monheim, unter der Telefonnummer 02173/951-5141 oder der E-Mail-Adresse utonat[at]monheim.de.

Kindernotinseln gibt es seit 2002

Seit dem Jahr 2002 finden Kinder in mittlerweile 170 Städten in Kindernotinseln Schutz und Hilfe. „Die Aufkleber sind auch ein Signal für die Täter“, erklärte Günter Serafin von der städtischen Jugendförderung. „Sie sehen, dass sie es nicht nur mit einem Kind zu tun bekommen, sondern noch mit anderen.“ Bürgermeister Daniel Zimmermann freute sich über die Kooperation der Händler: „Wir mussten wenig Überzeugungsarbeit leisten, toll, dass wir bei den Monheimer Händlern mit dem Projekt auf offene Türen treffen.“ Den Monheimer Kindern sollen die Zeichen der Notinsel im Laufe des Jahres 2011 erklärt werden. „Wichtig ist, dass dann alle mit Aufklebern ausgestattet sind“, sagte Günter Serafin.

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